Die Rotte des Roten Hahns


Vagabunden zur Zeit der Reformation und der Bauernkriege um 1525
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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Di 6. Jan 2009, 10:37 
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Ja, so teuer sind die Dinger... hätte sich zwar vermutlich innerhalb von ein oder zwei Saisons amortisiert, aber will erst einmal bezahlt werden...

@ Raphaela: wie sieht es denn mit deiner anderen Idee aus - wäre die für diese Saison schon "einsatzbereit"?

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 10:37 


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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Di 6. Jan 2009, 19:57 
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vielleicht sollten wir tatsächlich mal sowas wie eine Mitgliederkasse aufmachen (wenn wir das nicht schon haben, das war mal im Gespräch, oder?) aus der man dann solche Sachen finanzieren kann. können wir ja beim nächsten Training diskutieren. und so ein Netz wäre ja schon sinnvoll, denke ich, weil man damit ein bisschen Geld verdienen kann. und soviele Bogenschießbahnen, dass sich das gar nicht mehr lohnt, gibt es nun auch nicht, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Di 6. Jan 2009, 20:36 
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Raphaela hat geschrieben:
und soviele Bogenschießbahnen, dass sich das gar nicht mehr lohnt, gibt es nun auch nicht, oder?


Kommt immer auf den Marlkt an. Bei den Spectaculum-Märkten kann man das vermutlich vergessen, aber bei den kleineren Märkten in Stedesdorf, Timmel oder Hagen geht das bestimmt. Zumal, wenn wir auch noch eine Armbrust im Angebot haben sollten. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2009, 12:47 
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@ Raphaela: wie sieht es denn mit deiner anderen Idee aus - wäre die für diese Saison schon "einsatzbereit"?[/quote]

im begrenzten Maße... das Problem ist halt, dass ich erstmal das "Erzählen" lernen muss und mir eine gewisse Menge an Geschichten aussuchen muss, die ich dann erzählen kann. die keltischen Märchen, die ich zur Zeit lese, eignen sich nur wenig, um auf Mittelaltermärkten erzählt zu werden. die Art Geschichten, die wir heute gut finden, sind eher vom Stil der Grimm´schen Märchen.
mein jetziger Stand ist, dass ich nach geeigneten Märchen suche. Märchen, die in die Zeit passen, nicht zu abgegriffen sind und trotzdem auch für das heutige Publikum (Kinder wie Erwachsene) unterhaltsam sind. vielleicht habt Ihr ja ein paar Anregungen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2009, 14:37 
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Bogenschütze von Avalon
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Hi Raphaela...

Vielleicht eigenen sich dazu besser diese Geschichten von Rittern und Drachen, von Schlössern, das was man sich heut so unter Minnegesang vorstellt oder auch vielleicht in leichter Abwandlung Geschichten aus Büchern, Teile davon, kann ja mit veränderten Namen sein. Vorlagen liefern da oft Lieder oder Gedichte, Bücher... (zb Prinz Eisenherz würde viele kleine Geschichten liefern die dann eben unter anderen Namen laufen)

War nun nur mal das was mir dabei spontan so in den Sinn kam... :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2009, 16:17 
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Hm... na ja, die Idee geht - glaube ich - eher in die Richtung, "kinderkompatible" Geschichten zu erzählen, die noch nicht ganz so "ausgelutscht" sind. Und sie sollten vielleicht (aber das ist nur meine Meinung) ein klein wenig "anspruchsvoll" sein, weil sonst der Spaß für die Erzählerin auch schnell weg ist.

Aber die Tipps sind sicher nicht schlecht - reinschauen kann man in den Themenkomplex ja auf jeden Fall mal.

Vielleicht müssten wir auch dabei gehen und einen Stoff selber ein bisschen "überarbeiten", damit er für uns passt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2009, 21:04 
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Bogenschütze von Avalon
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Hm, braucht ihr was? ;) Paar Gespielte Geschichten könnte ich auch noch haben wenn ihr was braucht, einfach mal nachfragen bei mir. Hab kein Problem damit, Holger weis was ich meine :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: So 18. Jan 2009, 01:32 
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Bogenschütze von Avalon
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Huhu Raphaela, ich hab hier was für dich...
Wie gesagt ist nur mal was kleines, in ner halben stunde eben hingeschrieben...

Nach einer wahren (Rollenspiel-)Geschichte:

Lange Jahre ist es her, viele Menschenleben sind seither vergangen und immer wieder besangen die Barden die reine und unschuldige Zuneigung zwischen dem edlen Ritter Lancelot und seiner Königin, der Gemahlin seines Freundes König Artus. Doch kein Barde singt jemals die Geschichte von der einzigen Frau außer Guinevra noch das Herz dieses großen Ritters zu gewinnen vermochte…
Artus’ Ritter waren im ganzen Reich verstreut. Doch ein junger Ritter und Freund Lancelots war ausgezogen einen Verräter zu jagen und seit einem Jahr nicht mehr im strahlenden Camelot zu sehen gewesen. So zog Lancelot aus seinen Freund zu finden. Mit einem Schiff ließ er sich in das Königreich seines Vaters, nach Benoic bringen. Dort bestieg er sein Pferd, zog Wochenlang durch die einsamen Wälder, winzige Dörfer und kleinere Städte gezogen, doch niemand hatte seinen Freund gesehen, kannte sein Wappen oder Namen. So zog er weiter nach Süden schließlich, überquerte die Grenze von Benoic und ritt mehrere Tage durch dichte Wälder. Eines sonnigen Tages plötzlich verharrte sein Pferd auf dem Pfade und ließ sich nicht weiter bewegen. Vor ihm, auf einem Ast, saß eine weiße Taube, blickte gurrend auf den Pfad hinab. Der Ritter reckte sich im Sattel, sah zu dem Vogel auf und rief ihm zu: „Flieg heim zu deinem Herren! Sag ihm der Ritter Lancelot ist auf dem weg zu ihm!“ Er lachte als die Taube den Pfad entlang davon flog. Wieder trieb er sein Pferd an um der Taube zu folgen, hatte er doch Hunger, lange nicht mehr unter einem Dach geschlafen und, zugegebenermaßen, war der Ritter auch ein wenig neugierig! Eine halbe Stunde später wich der Wald zurück und eine weite Lichtung tat sich vor dem Ritter auf, mitten auf der Lichtung stand ein kleines Haus mit einem Brunnen, einem Stall und einem großen Garten. Von der Seite hörte er ein lautes Wiehern und ein Pferd so schwarz wie die Nacht schoss über die Wiese in den Wald hinein. Eine junge Frau kam aus dem Haus gelaufen, rief hinter dem Pferd her: „Mythem, bleib stehen! Was ist denn schon wieder?“ Dann erblickte sie den Ritter, machte einen verlegenen Knicks. „Verzeiht Sire, seid willkommen!“
Lancelot blickte dem Pferd hinterher, stützte sich im Sattel auf, verneigte sich ein wenig. „Wie ist euer Name, schönes Kind?“ fragte er. Noch einmal knickste die junge Frau. „Mein Name ist Gelina, Sire.“ Lanzelot nickte leicht, stieg von seinem Pferd. „Ich bin Lancelot… wollt ihr nicht euer Pferd wieder einfangen?“
Gelina schüttelte den Kopf. „Mythem hat sich nur erschrocken, er findet allein zurück, er ist und bleibt eben ein Wildpferd!“ Die junge Frau ging zum Haus, holte das Schwert hinter der Tür hervor das sie dort versteckt gehalten hatte. „Nehmt Platz, ihr habt sicher Hunger! Nicht oft kommen Reisende hierher, wir leben sehr abgelegen hier.“
„Wir?“ Der Ritter war erstaunt. Doch dann fiel ihm ein, die junge Frau hatte sicher Eltern die mit ihr hier lebten. Die junge Frau lächelte. „Ihr werdet sie noch kennenlernen, Sire.“
Wenig später kam sie wieder aus dem Haus, stellte eine Schale mit Braten, Brot und Obst vor dem Ritter auf den Tisch. Dann ging sie hinaus auf die Wiese. „Verdrus!“ reif sie laut, streckte einen Arm aus. Lanzelot beobachtete sie gespannt als ein Falke vom Himmel hinab stieß und sich mit einem schrillen Schrei auf ihrem Arm niederließ, das dargebotene Fleisch hinunterschlang. Lächelnd kehrte die junge Frau zurück, setzte sich zu dem Ritter. „Shire kommt erst heute Abend wieder zurück…“ Der Ritter fragte: „Habt ihr keine Angst so allein hier draußen?“ Gelina lachte, warf ihr Schwert in die Luft, fing es mit einer Leichtigkeit wieder auf. „Oh, ich weis mich schon zu wehren…“

Als der Abend dämmerte kam der schwarze Hengst wieder zurück auf die Lichtung und Gelina ging zum Waldrand. Kurz darauf kehrte sie mit einer weißen Eule auf ihrer Schulter zurück, kraulte diese leicht am Kopf. „Wir haben besuch, Shire, sei lieb zu ihm…“ flüsterte sie leise mit dem Tier. Lancelot war sehr erstaunt, eine junge Frau die mit dem Schwert umgehen konnte und mit einem wilden Pferd, einer Eule und einem Falken mitten im Wald lebte. „Wo sind denn eure Eltern, ihr habt dieses Haus doch sicher nicht allein gebaut.“ Fragte er die junge Frau.
Gelina erzählte ihm von ihren Eltern, ihr Vater, einst ein Herr über eine Grafschaft, über weite Ländereien im Osten Britanniens. Als damals die Sachsen in sein Land einfielen blieb ihnen nichts anderes übrig als zu fliehen. Gelinas Vater hielt Britannien nicht mehr für sicher, zog mit seiner Tochter und seiner Frau und König Bans reich. Dort wurde ihre Mutter dann auch begraben als Gelina gerade fünf Winter alt war. An ihre alte Heimat konnte sie sich kaum erinnern, wusste nur das was ihr Vater ihr erzählt hatte. Auch in Bans Reich hatte es sie nicht gehalten, sie waren hier her gezogen wo niemand nach ihnen suchen würde, so hatte ihr Vater immer gesagt. Hier hatte er auch dieses Haus für sich und seine Tochter gebaut, hatte sie Reiten und Kämpfen gelehrt.
Doch die Winter waren hart, im Winter kamen die Hirsche aus den Bergen hinunter und mit ihnen die Wölfe. Eines Tage war ihr Vater nicht mehr aus dem Wald zurückgekehrt und so hatte sie auch ihn vor drei Jahren begraben müssen.
Eigentlich hatte Lancelot nur einen Tag bleiben wollen doch wenn er in Gelinas Augen sah war er nicht in der Lage sich von ihr zu verabschieden. Aus einem Tag wurde eine Woche, aus der Woche ein Monat und an diesem Tag fiel der erste Schnee!
Und in diesem Winter gewann eine junge Frau das Herz dieses stolzen Ritters. Er erzählte ihr von Britannien, von König Artus und Camelot. Und von seinen Abenteuern, von seinen Reisen und den Turnieren. Doch als der Frühling kam, das wusste er, musste er zurück nach Camelot, zurück zu seinem König und seinen Freunden. Gelina wusste es und war sehr traurig.
Eines Tages fragte er sie: „Willst du mit mir kommen?“ Sie war überrascht. „Als meine Frau?“ fügte er dann hinzu und kaum hatte er es gesagt sprang sie fröhlich in seine Arme. So kam es das ein einziges mal bei einem Turnier auf Camelot ein Ritter in der Schlachtreihe stand, rote und schwarze Bänder von Helm und Schulter wehend und mit einem grünen Schild auf dem die Silhouetten eines Falken und einer Eule zu sehen waren…


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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2009, 14:12 
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Landsknecht/Landsmagd
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Ich finde die Geschichte schön... eignet sich aber wohl eher für Erwachsene... ist halt die Frage: Für welche Altersgruppe sollen die Geschichten sein?
Ich denke, das Angebot auf den Märkten sollte auf Kinder ausgerichtet sein. Aber für die Unterhaltung im Lager hätte ich schon Interesse auch Geschichten für Erwachsene zu lernen. Da könnte ich dann abends am Lagerfeuer erzählen. Heldensagen und sowas eignen sich da dann natürlich sehr gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geld verdienen
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2009, 15:07 
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Bogenschütze von Avalon
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Registriert: Fr 7. Nov 2008, 13:07
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Da könnt man sich ja mal kurzschließen, ich schreib eh immer an irgendwas, wie lang sollten die eigentlich sein? Hab einfach mal losgeschrieben, das ganze auch ein wenig verkürzt, das orginal müsste so etwa 60 Seiten haben.
Und an was im Stil denkst du bei Kindergeschichten? Ja sry aber ich kann schlecht einschätzen wie du das deffinierst ;)

Mir fällt grad ein, LARP-Taverne kann man sich sonst mal zusammensetzen


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